Interview zur MS AMERA mit Geschäftsführer Benjamin Krumpen und Direktor Schiffsreisen Michael Schulze

"Die Gäste werden dieses Schiff lieben"

V.l.n.r.: Benjamin Krumpen, Michael Schulze

Die Phoenix-Hochseeflotte bekommt ein neues Mitglied: MS AMERA! Phoenix Reisen Geschäftsführer Benjamin Krumpen und Direktor Schiffsreisen Michael Schulze erzählen, warum es genau dieses Schiff sein sollte.

Benjamin & Michael, als Geschäftsführer und Direktor Schiffsreisen seid ihr beide für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens zuständig. 2019 kommt mit MS AMERA (ehemals MS Prinsendam) ein fünftes Hochseeschiff zur Phoenix- Flotte. Wie kam es zu dieser Entscheidung?
BENJAMIN KRUMPEN:
Dieses Schiff ist einfach wunderschön. Wir “begleiten” es schon viele viele Jahre und hätten es gerne auch schon vor längerer Zeit zu uns geholt. Jetzt ist es endlich gelungen. Wie freuen uns riesig über unseren Neuzugang.

Warum habt ihr euch für genau dieses Schiff entschieden?
MICHAEL SCHULZE:
Es passt perfekt zu unserer Kreuzfahrt-Philosophie und war schon lange eines unserer Favoriten. Als ursprünglich für den Luxusmarkt konzipiertes Schiff verfügt es über enorm viel Platz, großzügige Innen- und Außenflächen sowie sehr gut geschnittene Kabinen, in denen aber nur etwas mehr als 800 Gäste beherbergt werden. Die Schiffsgröße passt dennoch hervorragend zu unseren vielfältigen und weltweiten Einsatzgebieten, und die maritimen Features, wie Rundum- Promenade und Ausguck über der Brücke, sind einfach beliebt bei Jung und Alt.

Wie sehen eure Pläne für das Schiff aus?
MICHAEL SCHULZE:
Zunächst wird die AMERA einer großen Werftzeit unterzogen, um sie zum Phoenix- Schiff umzugestalten und auf den Geschmack unserer deutschen Gäste zu trimmen. Zum Beispiel weicht das Casino und die Restaurants sowie einige Bars/Lounges werden komplett umkonzipiert.
BENJAMIN KRUMPEN:
Es wird eine schöne Rolle in der Flotte spielen. MS AMERA ist ganzjährig im Einsatz und wir werden das Schiff auf dem Niveau der ARTANIA, AMADEA und DEUTSCHLAND ansiedeln.

Phoenix ist bekannt für besondere Fahrtgebiete und Reiserouten – wie steht es hier mit dem Neuzugang?
MICHAEL SCHULZE:
MS AMERA passt von ihrer Größe, Ausstattung und Technik bestens zu unserer Routenvielfalt. Sie erlaubt die Passage enger Fjorde (z.B. Trollfjord, Raftsund) und Wasserstraßen, die andere längst nicht mehr schaffen (Norwegens Innenpassage, Nord-Ostsee- Kanal), und kann sich auf lange Fernreisen rund um den Globus begeben.

Amera heißt übersetzt die Prinzessin – das passt einfach ideal.

Auf was dürfen sich die Gäste der MS AMERA besonders freuen?
MICHAEL SCHULZE:
Auf ein schick konzipiertes und stimmiges Schiff mit ganz viel Platz und vielfältigen Räumlichkeiten. Die maritime Eleganz, das klassisch-modern anmutende Ambiente und die zahlreichen “Kuschelecken” bzw. Lieblingsplätze dürften besonders gefallen.
BENJAMIN KRUMPEN:
Unsere Gäste werden dieses Schiff lieben. Und jeder findet sein persönliches Plätzchen. Ich genieße schon jetzt bei jedem Schiffsbesuch die riesigen Außendecks. Und dann auch bald mit einem guten Espresso in der Hand.

Wie habt ihr den Namen “Amera” ausgewählt? Gibt es eine Geschichte dazu?
BENJAMIN KRUMPEN:
Tolle Namen brauchen nicht immer eine Geschichte. Amera heißt übersetzt “die Prinzessin” – das passt einfach ideal.

Der Trend in der Branche geht zu sehr großen Schiffen mit mehreren tausend Gästen an Bord. Phoenix geht aus Überzeugung sehr erfolgreich und konsequent genau den entgegengesetzten Weg mit kleineren Schiffen und maximal 550– 1.200 Gästen an Bord. Was ist die Philosophie und das Ziel dahinter?
BENJAMIN KRUMPEN: 
Diese Schiffsgröße macht es uns möglich, unserer erfolgreichen Philosophie treu zu bleiben: viel Persönlichkeit im Service, hoher Komfort, sehr flexibel in der Routengestaltung und unser “Willkommen zu Hause” zu leben. Nur in dieser Größe können wir unsere Gäste persönlich ansprechen – das ist uns wichtig!

Was wünscht ihr euch für den Neuzugang?
BENJAMIN KRUMPEN:
Dass der beliebte Cruiseliner MS AMERA seine erfolgreiche Zeit nun unter Phoenix Reisen-Flagge fortsetzen wird.
MICHAEL SCHULZE:
Traditionell natürlich “immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel”. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass MS AMERA unseren geschätzten Gästen genauso gut gefällt wie uns und wir auch mit ihr viele Urlaubsträume erfüllen dürfen. 

Wie wird sich der Familienzuwachs auf die anderen Flotten-Mitglieder auswirken?
MICHAEL SCHULZE:
Auswirkungen auf die Flotte dürfte es zunächst nur im Hinblick auf unsere Reise und Routenplanung geben, also wo wir wann welches Schiff hinschicken. Auf alle Fälle kommt der Familienzuwachs unseren Gästen und den zahlreichen Kreuzfahrtfans zu Gute, denn es ermöglicht uns der großen Nachfrage mit mehr Kapazität besser nachzukommen. Die Reise- und Routenvielfalt wird somit größer.